8 Comments

  1. Andre

    Sehr interessant und sofort gebookmarked, werde ich mir bei Gelegenheit mal ganz genau anschauen!

  2. Frank

    Wobei man evtl. drüber nachdenken könnte, ob Erfolgsmessung als solche, Social Media ansich nicht gar kontrakariert?

  3. Christian Henner-Fehr

    Ich finde es nicht verwerflich, die Social Media-Aktivitäten zu messen und zu bewerten, weil sie ja auch Zeit und damit Geld kosten. Die Frage ist nur, wie ich den “Erfolg” messen kann?

    Für mich geht es da nicht sofort darum, dass eine FB-Fanpage oder ein Blog sofort Geld abwirft. Zeit und damit Geld kann ich z.B. dadurch sparen, dass ich ein internes Projekt mit Blog und Wiki begleite. Statt unzähliger Emails, die innerhalb des Projektteams herumgeschickt werden, findet sich die ganze Kommunikation im Blog und die Dokumente im Wiki. Wer weiß, wie mühsam es ist, z.B. in Outlook die “richtige” Mail zu finden, wird mir zustimmen, dass sich so die Suchkosten erheblich reduzieren lassen.

  4. Christian Henner-Fehr

    @Markus: Ich sehe die Messbarkeit von Social Media-Aktivitäten gar nicht als so ein großes Problem an. Viel schwieriger scheint es zu sein, herauszufinden, was man damit eigentlich erreichen möchte? Weil Du den Rückkanal ansprichst. Social Media gibt mir die Möglichkeit, z.B. via Twitter Kundenanfragen wesentlich schneller zu beantworten als per Mail oder Telefon. Das lässt sich messen, bis in den Sekundenbereich, wenn gewünscht.

    Im Kunst- und Kulturbereich vermute ich ein anderes Problem: dort wird Nicht-Messbarkeit vorgeschoben, um die Dinge, die nicht funktionieren, nicht ans Tageslicht zu bringen. Diese Strategie wird auch in diesem Fall gerne angewendet.

    Komme ich im Kunst- und Kulturbereich auf das Thema Social Web zu sprechen, kommen häufig die Einwände, dass das zu zeitintensiv sei und man den Erfolg nicht messen könne. Wenn man diese Aspekte immer beachten würde, hätte ich Verständnis dafür. Ansonsten wirkt das vorgeschoben.

    Ist das im Unternehmensbereich auch so?

  5. Christian Henner-Fehr

    Das leuchtet mir ein, danke! Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass der Kunde sehr viel mehr im Mittelpunkt steht als im Kunst- und Kulturbereich, der eher produktzentriert funktioniert. So nach dem Motto: entweder Dir gefällt das oder Du lässt es bleiben.

  6. Tim Krischak

    @Markus

    Kennst Du den Link zum Wiki, in das Linda während der Session Diskussionspunkte aufgenommen hat?

2 Trackbacks/Pingbacks

  1. Kommunikation – zweinull » Blog Archive » Bar Camp Ruhr 3 – Die Fortsetzung des Social Web mit anderen Mitteln?

    [...] Die Session “Social Media Currency: Wie misst man eigentlich den Erfolg von Social Media?“ war gut besucht und es gab eine rege Diskussion. Mein Eindruck: Die Tatsache, das Social Media in Unternehmen ein Querschnittsthema zwischen PR, Marketing, HR und CRM sein kann sorgt für Komplexität und erschwert die Verständigung. Eine von allen Akteuren anerkannte Währung zu entwickeln ist eine Kommunikationsaufgabe und Herausforderung. Die Slides und den Videomittschnitt der Session findet man im gleichnamigen Blogbeitrag von Markus Kucborski. [...]

  2. Conference: Recap of IC2010 « The Toby Jaeger Blog

    [...] One of the most interesting speakers of the day from my perspective was Markus Kucborski from Vodafone. He is leading the Social Media department within Vodafone that tries to leverage new technologies and incorporates them into Vodafone activities. He gave a rough overview of how Vodafone is doing it and the slides of his presentation can be found here. Following his presentation he gave a workshop about the actual incorporation of social media in larger companies. I found it funny that the format that he said he was used to (rather barcamp style) did not really correspond with the format that a Maastricht business student would be used to (totally über-formal consultant or financial service company style that just makes me smile every time I see it). Content-wise it was a little similar; business school questions and answers to (business) problems that are not meant to be solved this way. The main question that Markus brought up was how to measure the involvement in social media. This goes back on his efforts to find a social media “currency”. The basic idea behind it is how to measure in monetary terms what is going on online. You can find Markus’ presentation here. [...]

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